SCHIFFSFONDS

06.12.2016 – Durch den Verkauf des Fondsschiffes endet jede Möglichkeit, noch Erträge aus dem Fonds zu erzielen. Für betroffene Anleger stellt sich nur noch die Frage, ob sie mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung beim Erwerb der Beteiligung am CFB-Fonds 162 machen können. Für diese Anleger bietet die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte auf schnelle und unkomplizierte Art eine nützliche Orientierung.

Wer kann mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatz verlangen?

Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung verjähren spätestens 10 Jahre (taggenau) nach Zeichnung der Fondsbeteiligung. Da die Anteile an der NASTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „GABRIEL SCHULTE“ KG (CFB-Fonds 162) überwiegend 2007 vertrieben wurden, ist zügiges Handeln geboten.

Ob Beratungsfehler vorliegen, ist eine Frage, die entgegen vielen anderslautenden Behauptungen wenig mit dem Anlageprodukt selbst zu tun hat, dafür aber sehr viel mit der individuellen Beratung, die zum Erwerb führte. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die Kenntnisse, die Anlagewünsche und die Risikobereitschaft des Anlegers zu ermitteln und der Beratung zugrunde zu legen… weiter

30.11.2016 – Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung verjähren taggenau 10 Jahre nach Zeichnung der Fondsbeteiligung. Da der Fonds in den Jahren 2006 und 2007 vertrieben wurde, ist schnelles Handeln geboten.

Hintergrund

Nachdem die Anleger seit Jahren keine Ausschüttungen erhalten und das eingezahlte Kapital abschreiben müssen, verlangt die DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH Containerschiff KG nun auch noch die spärlich geflossenen Ausschüttungen aus den Jahren 2008 und 2009 zurück. Es habe sich nicht um Erträge/Gewinne des Fonds gehandelt, sondern um „Darlehen an die Gesellschafter“. Nachdem der Notverkauf des Schiffes die bestehenden Bankverbindlichkeiten nicht deckt, werden die Anleger auf Rückzahlung der „Darlehen“ in Anspruch genommen.

Falsche Beratung bei Fondserwerb?

Neben der Frage nach der Rechtmäßigkeit dieser Rückforderung stellt sich für jeden Anleger die Frage, ob er gegen den Berater oder die beratende Bank vorgehen kann, weil er beim Erwerb des Fonds falsch beraten war. Keiner der von der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte vertretenen Anleger war beispielsweise über die von Anfang an drohende Gefahr einer „Rückzahlungspflicht“ informiert worden… weiter

14.10.2016 – Die Fondsgesellschaft fordert von ihren Anlegern die Rückzahlung von Ausschüttungen. Viele betroffene Anleger fragen sich, ob sie der Zahlungsaufforderung nachkommen sollen oder ob sie eine Vergrößerung ihrer bereits eingetretenen Verluste noch verhindern können. Nach Ansicht der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte sind die Forderungen des DS-Rendite-Fonds Nr. 117 unberechtigt.

Rendite-Fonds will Ausschüttungen zurück

Wegen des „nicht vorhersehbaren“ Markteinbruchs seit August 2015 erzwingen die Gläubiger des Dr. Peters Fonds den Notverkauf des Containerschiffs DS Patriot. Damit soll zwar eine Liquidation des Fonds ohne Insolvenz erreicht werden. Ihre Einlagen können die Kommanditisten aber trotzdem abschreiben… weiter

16.08.2016 – Die Fondsgesellschaft fordert von Anlegern die Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen. Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte erklärt, wie sich betroffene Gesellschafter verhalten sollen.

Hintergrund

Wegen des – wieder einmal – „nicht vorhersehbaren“ Markteinbruchs seit August 2015 erzwingen die Gläubiger des Fonds den Notverkauf des Containerschiffs DS Patriot. Damit soll zwar eine Liquidation des Fonds ohne Insolvenz erreicht werden. Ihre Einlagen können die Kommanditisten aber trotzdem abschreiben. Besonders schmerzhaft ist dies für diejenigen Gesellschafter, die noch im Januar 2016 an der angebotenen Kapitalerhöhung teilgenommen haben.

Als wäre der Totalverlust nicht schlimm genug, macht die Fondsgesellschaft nun Ansprüche auf Rückzahlung eines Großteils der zu Anfang der Beteiligung geflossenen Ausschüttungen geltend. Würde dieser Aufforderung Folge geleistet, würde sich der bereits entstandene Schaden weiter drastisch erhöhen… weiter

17.04.2013 – Am 15.02.2013 verurteilte das Landgericht Frankfurt am Main (Aktenzeichen 2-12 O 302/11 – nicht rechtskräftig – die Commerzbank AG wegen fehlerhafter Beratung zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von € 38.000,00 an einen Kunden.

Gravierender Beratungsfehler

Geklagt hatte ein Mandant unserer Kanzlei, dem ein Anlageberater der Commerzbank im Jahr 2004 eine Beteiligung an dem mittlerweile maroden Lloyd Flottenfonds IV in Höhe von US$ 60.000,00 empfohlen hatte. Nach den Feststellungen des Landgerichts Frankfurt verletzte die Commerzbank dabei schuldhaft ihre Beratungspflichten, weil sie den Kunden nicht darüber aufklärte, dass die Fondsgesellschaft der Bank für die Empfehlung und den Verkauf des Fonds eine Provision von 14 % der Beteiligungssumme versprochen hatte. Die Zahlung sollte hinter dem Rücken des Kunden aus dem von ihm einbezahlten Kapital an die Commerzbank fließen, was der Kläger nicht wusste und auch nicht erkennen konnte… weiter

23.02.2012 – Für Anleger des Lloyd Flottenfonds IV gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Das Landgericht Frankfurt a.M. verurteilte die Commerzbank AG zur Rückabwicklung des Fonds. Wirtschaftlich sieht es dagegen düster aus. Die MS Manhattan kann nur durch ein Restrukturierungskonzept und Einzahlung von Neukapital weiterbetrieben werden.
Rückabwicklung möglich
Mit Urteil vom 16.12.2011 verurteilte das Landgericht Frankfurt a… weiter

30.06.2011 – Auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung vom 24.06.2011 stimmen die Anleger dem Sanierungskonzept zu. Bereits bevor das ehrgeizige Megaprojekt der Emissionshäuser HCI und MPC auch nur in die Phase des operativen Betriebs der Bohrinsel getreten ist, wurde der Fonds zum Sanierungsfall.

Anders als bei den durch die Finanz- und Weltwirtschaftskrise in Schieflage geratenen Schiffsfonds brauchten die Emissionshäuser im Falle DEEPSEA OIL EXPLORER gar keine externen Krisen mehr, um mit ihren unterkapitalisierten und riskanten Geschäftsmodellen das Anlegerkapital zu gefährden.

Anlass für die Schieflage des Fonds war die verspätete Auslieferung der Bohrinsel mit entsprechenden Einnahmeausfällen und Finanzierungsproblemen. Eine naheliegende Gefahr, die nicht ausreichend abgesichert war. Dabei dürfte es sich doch herumgesprochen haben, dass die schöngerechneten Kalkulationen der Fondsinitiatoren in der Vergangenheit den Belastungen durch verschlechterte Rahmenbedingungen häufig nicht standgehalten haben und insoweit erheblicher Nachholbedarf besteht… weiter

14.06.2011 – Anleger der MS „Lilly Mitchell“ Reederei GmbH & Co. KG und der MS „John Mitchell“ Reederei GmbH & Co. KG müssen mit einem erheblichen Verlust ihres eingesetzten Kapitals bis hin zum Totalverlust rechnen. Bei beiden Fonds läuft das Insolvenzeröffnungsverfahren. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hängt letztlich davon ab, ob genügend Masse vorhanden ist.

Insolvenzeröffnungsverfahren läuft

Das Insolvenzeröffnungsverfahren der beiden Schiffsfonds MS „Lilly Mitchell“ Reederei GmbH & Co. KG sowie MS „John Mitchell“ Reederei GmbH & Co. KG ist in vollem Gange… weiter

09.05.2011 – Für Anleger von Schiffsfonds gibt es trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs immer neue Hiobsbotschaften.

Charterraten für Tanker nachhaltig unter Druck

Die Erwerbsmöglichkeiten von Tankern sind dabei, sich trotz Ende der Weltwirtschaftskrise und vorsichtiger Erholung der Charterraten im ersten Halbjahr 2010 wieder massiv zu verschlechtern. Dabei droht das Unheil von zwei Seiten.

Rückgang des Transportaufkommens

Zunächst ist der Einsatz von Tankern durch beginnende strukturelle Änderungen der weltweiten Energiewirtschaft gefährdet. So wollen die USA als größter Ölimporteuer der Welt ihre Abhängigkeit von Öleinfuhren drastisch reduzieren. Auch China als zweitgrößter Ölimporteuer plant zukünftig die Reduktion der Öleinfuhren. Zusätzlich planen die Chinesen den Energiebedarf aus Rohöl durch den Import von verarbeiteten Mineralölprodukten (z.B… weiter

09.05.2011 – Für Anleger von Schiffsfonds gibt es trotz Aufschwungs immer noch schlechte Nachrichten. Einer der ganz großen Charterer, die Korea Line, beantragt Gläubigerschutz. Davon betroffen sind vor allem Bulkerfonds und Flottenfonds, die einseitig auf Massengutfrachter (Bulker) gesetzt haben.
Zahlungsunfähigkeit der Korea Line

Lange Zeit lebte die Schifffahrtsbrache von erheblichem Anlegervertrauen. Mehrere hunderttausend Anleger investierten ihr Geld in Schiffsfonds, im Vertrauen auf eine sichere Anlageform mit guten Renditechancen. Diese Chancen hängen entscheidend davon ab, dass die Schiffe an zuverlässige Reeder verchartert sind. Ein solcher Reeder, die Korea Line, einer der weltweit größten Anbieter von Bulkertonnage, beantragte Gläubigerschutz wegen Zahlungsunfähigkeit. Auch Anleger deutscher Schiffsbeteiligungen sind davon betroffen, soweit die Schiffe an die Korea Line verchartert sind… weiter

09.03.2011 – Für Anleger von Schiffsfonds gibt es keine guten Nachrichten. Nach der Wirtschaftskrise könnte nun ein Betrugsskandal für weitere Verunsicherung sorgen – gegen Firmengründer und leitende Angestellte der Beluga Reederei wurde durch die Bremer Staatsanwaltschaft ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zahlreichen Schiffsfonds drohen Ausfälle bei den Charterraten.

Verdacht auf Betrug
Lange Zeit lebte die Schifffahrtsbrache von erheblichem Anlegervertrauen. Mehrere hunderttausend Anleger investierten ihr Geld in Schiffsfonds, in dem Glauben eine sichere Anlageform mit guten Renditechancen zu erwerben. Diese Chancen hängen entscheidend davon ab, dass die Schiffe an zuverlässige Reeder verchartert sind.

Wie das Handelsblatt Online am 08.03… weiter

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